KI-Blog

Was wir über KI lernen —während wir sie selbst einsetzen.

Keine übersetzten Presseartikel, sondern Erfahrungen aus echten Projekten: was funktioniert, was nicht, und warum.

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Was ist GEO? Der Nachfolger von SEO in der KI-Ära

Über zwei Jahrzehnte ging es bei Suchmaschinenoptimierung um eine Frage: Wie schaffe ich es, bei Google auf Seite 1 zu stehen? Diese Frage ist noch relevant — aber sie ist nicht mehr die einzige.

Immer mehr Menschen stellen ihre Frage nicht mehr in ein Suchfeld, sondern direkt einer KI: „Welche Retreat-Anbieterin passt zu mir?", „Welche Kanzlei kennt sich mit Finanzrecht aus?" ChatGPT, Perplexity und Copilot antworten darauf nicht mit zehn blauen Links, sondern mit einer konkreten Empfehlung.

Genau hier setzt Generative Engine Optimization (GEO) an: Inhalte werden so strukturiert, dass eine KI sie versteht, korrekt einordnet und als Antwort-Baustein verwendet. Das bedeutet unter anderem klare Entitäten (wer bist du, was machst du, für wen), eindeutige Fakten statt vager Marketingsprache, und Inhalte, die auch außerhalb ihres ursprünglichen Kontexts verständlich bleiben — denn eine KI zitiert oft nur einen Ausschnitt.

Der Unterschied zu klassischem SEO: Bei Google zählt vor allem Klickverhalten und Backlink-Autorität. Bei GEO zählt, ob eine KI deine Inhalte als vertrauenswürdige, klar verständliche Quelle erkennt. Beides schließt sich nicht aus — im Gegenteil, eine sauber strukturierte Seite hilft meistens beidem gleichzeitig.

Mehr zu KI-Sichtbarkeit (GEO)

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5 Prozesse, die sich in fast jedem Unternehmen sofort automatisieren lassen

„Wir sollten mal was mit KI automatisieren" ist meistens der Anfang eines Projekts, das nirgendwo hinführt — weil niemand definiert hat, welcher Prozess konkret gemeint ist. Hier sind fünf Kandidaten, die in der Praxis fast immer funktionieren:

1. Lead-Vorfilterung. Formulare, die unpassende Anfragen frühzeitig aussortieren, statt jede Anfrage gleich zu behandeln — weniger Anfragen insgesamt, aber deutlich mehr davon passend.

2. Terminbuchung. Von der ersten Anfrage bis zum gebuchten Kalendertermin, ohne dass jemand manuell E-Mails hin- und herschreibt.

3. Wiederkehrende Reports. Monatliche Auswertungen, die automatisch entstehen, statt jeden Monat neu zusammengeklickt zu werden.

4. Erstantworten auf Standardanfragen. Häufige Fragen (Öffnungszeiten, Preise, Verfügbarkeit) automatisch beantworten, damit Mitarbeitende sich auf die komplexeren Anfragen konzentrieren können.

5. Datenabgleich zwischen Tools. Wenn dieselbe Information manuell in zwei Systeme eingetragen wird, ist das fast immer ein guter Automatisierungs-Kandidat.

Der gemeinsame Nenner: Alle fünf sind wiederkehrende, klar definierte Abläufe. Genau das ist die Voraussetzung, damit Automatisierung überhaupt funktioniert — bei unklaren, sich ständig ändernden Prozessen scheitert sie fast immer.

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Der Fall Stefanie Grace: Wie ChatGPT eine Kundin aktiv empfahl

Die meisten Beispiele für „KI-Sichtbarkeit" in Agentur-Präsentationen sind hypothetisch. Unseres nicht: Eine Teilnehmerin fragte ChatGPT nach einem passenden Retreat-Angebot — und bekam unsere Kundin Stefanie Grace als Empfehlung genannt, inklusive korrekter Details zu ihrem Angebot.

Das Besondere daran ist nicht nur, dass es passiert ist, sondern dass es sich belegen lässt: Wir haben Original-Screenshots des Gesprächs, keine nachgestellte Grafik. Genau diese Art von Beweis fehlt in den meisten Diskussionen über KI-Sichtbarkeit — es bleibt oft bei „das wird immer wichtiger", ohne konkreten Nachweis.

Für uns ist der Fall mittlerweile das Paradebeispiel dafür, warum klassisches SEO allein nicht mehr reicht: Wer nur für Google optimiert, aber nicht dafür, wie KI-Systeme Empfehlungen aussprechen, verschenkt genau die Anfragen, die am besten passen.

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3 Fragen, die du dir vor dem nächsten KI-Tool-Kauf stellen solltest

Der Markt für KI-Tools wächst schneller, als irgendjemand sie sinnvoll bewerten kann. Bevor das nächste Abo dazukommt, helfen drei einfache Fragen:

1. Welcher konkrete, wiederkehrende Zeitfresser wird dadurch kleiner? Nicht „KI hilft generell", sondern ein Name: welcher Prozess, wie viel Zeit pro Woche.

2. Wer im Team nutzt es tatsächlich regelmäßig? Ein Tool, das eine Person testet und dann liegen lässt, ist eine Ausgabe ohne Wirkung.

3. Was passiert mit den Daten, die dort landen? Siehe dazu auch unsere Übersicht zu KI & DSGVO — diese Frage wird zu oft übersprungen.

Wenn du bei einer dieser drei Fragen ins Stocken gerätst, ist das kein Beinbruch — aber ein guter Anlass, vor dem Kauf noch einmal kurz durchzuatmen.

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